Regionalagentur Mittleres Ruhrgebiet

In enger Abstimmung mit dem Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales in Nordrhein- Westfalen (MAIS NRW) setzt die Regionalagentur Mittleres Ruhrgebiet die arbeitsmarktpolitischen Programme des Landes Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union in der Region Mittleres Ruhrgebiet um.
Die Region umfasst die Städte Bochum und Herne sowie Hattingen und Witten als Städte des Ennepe-Ruhr-Kreises. Angesiedelt ist die Regionalagentur seit dem 01. Januar 2014 bei der Wirtschaftsförderung Bochum GmbH.

Der Europäische Sozialfonds (ESF) hate in seinem Förderzeitraum 2007 bis 2013 folgende Prioritäten:

  • Förderung von Beschäftigungsfähigkeit
  • Zielgruppenorientierte Arbeitsmarktpolitik und
  • Jugend- und Berufsausbildung


Daraus resultierend erfüllte die Agentur als Anlaufstelle für regionale Unternehmen, Projektträger und Einzelpersonen unter anderem folgende Aufgaben:

  • Information und Beratung zu aktuellen Fördermöglichkeiten der arbeitsmarktbezogenen Landes- und EU-Programme,
  • Annahme und Beratung von Projektideen und Förderanträgen, Vorbereitung und Einholung regionaler Bewertungen und Weiterleitung an die Bewilligungsbehörden,
  • Unterstützung in der Konzeptentwicklung und Projektumsetzung,
  • Koordinierung und Organisation von Aktivitäten der regionalen Akteure und
  • Transferhilfe im Erfahrungsaustausch zwischen Arbeitsmarktakteuren

In der aktuellen Förderphase 2014 - 2020 ergeben sich weitere arbeitsmarktbezogene Aufgabenschwerpunkte, die sich auf die Verbesserung der Beschäftigungsmöglichkeiten und Unterstützung der Mobilität der Arbeitskräfte, die Förderung der Bildung und des lebenslangen Lernens, der Verbesserung der sozialen Eingliederung sowie die Bekämpfung der Armut beziehen.

Europäischer Sozialfonds – Regionalagenturen unterstützen die Umsetzung

Derzeit wird die regionale Zusammenarbeit innerhalb des Mittleren Ruhrgebiets mit den Städten Bochum (Vorlage, Vertrag, Beschluss Rat), Hattingen, Herne, Witten und dem Ennepe-Ruhr-Kreis (Vorlage, Vertrag, Kreistag TOP 7) neu verhandelt, so dass  auch für die Förderphase 2014 bis 2020 mit einer Fortsetzung des Förderprojekts ausgegangen werden kann.